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DIE SCHACHNOVELLE von Stefan Zweig

DIE SCHACHNOVELLE von Stefan Zweig

Wann:

  • So 17. Sep, 20:00 – 23:00
  • Mi 4. Okt, 20:00 – 23:00
  • Mi 11. Okt, 20:00 – 23:00
  • Do 19. Okt, 20:00 – 23:00
  • Do 26. Okt, 20:00 – 23:00
  • So 12. Nov, 20:00 – 23:00
  • Mi 22. Nov, 20:00 – 23:00
  • Do 30. Nov, 20:00
  • Sa 9. Dez, 20:00
  • Do 14. Dez, 20:00
  • Fr 22. Dez, 20:00
  • Fr 29. Dez, 20:00
  • Alle Sitzungen sehen

Wo:

Pygmalion Theater Wien, Alser Straße 43, 08. Josefstadt Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

Ticket Information:

  • Reservierungen per Email oder Telefon und Abholung an der Abendkasse / Elektronischer Ticket-Erwerb: €18,00
  • Normalpreis ohne Reservierung: €22,00
  • PensionistInnen: €15,00
  • SchülerInnen, StudentInnen: €10,00
  • Tickets kaufen – +43 681 20 75 44 96

Dr. B. wird eines Tages von der GESTAPO verhaftet und in ein hermetisch abgeschirmtes Hotelzimmer in Einzelhaft gebracht.
Seine aus Ermangelung jeglicher Ablenkungsmöglichkeit wachsende psychische Rastlosigkeit, intensiviert durch in unregelmäßigen Intervallen stattfindende Interrogationen durch die GESTAPO, wird gestillt durch seinen Diebstahl eines Schachbuchs mit 150 Meisterpartien, die er studiert, analysiert, und schließlich blind nachzuspielen vermag.
B.s Denkvermögen gewinnt dadurch drastisch an Schärfe, die ehemals gefürchteten Verhöre pariert er mit Leichtigkeit. Die wieder und wieder gespielten Partien aus dem Schachbuch beginnen bald ihn zu langweilen, und schließlich lässt er seinen in „Ich Weiss“ und „Ich Schwarz“ gespaltenen Verstand gegeneinander in Hunderten Spielen antreten. Seine Fähigkeit, virtuelle Partien gegen sich selbst zu spielen, erreicht ein manisches Ausmass, eine Schnelligkeit, die seine Nerven völlig überhitzt und seinen physischen wie psychischen Zusammenbruch erzwingt – eine „Schachvergiftung“ – welche seine Haftentlassung bewirkt.
Seine Verpflichtungserklärung, die Heimat umgehend zu verlassen, bringt B. schließlich auf einen Passagierdampfer von New York nach Buenos Aires, wo er im Rauchersalon Zeuge einer Schachpartie zwischen einem Großindustriellen, McConnor, und dem amtierenden Schachweltmeister Czentovic wird, in die er sich zu Gunsten McConnors einmischt und dem überraschten Czentovic ein Remis abringt.
Ein Duell zwischen dem schnell und präzise denkenden, ungeduldigen „Dilettanten“ B. und Czentovic, dem behäbigen, stumpfen und mechanisch agierenden Pragmatiker, „Sohn eines blutarmen südslawischen Donauschiffers“, wird veranschlagt.
B. kann das Spiel trotz wachsender Ungeduld über die enorme Langsamkeit seines Gegenübers für sich entscheiden. Die Revanchepartie, in welcher Czentovic mit scheinbar boshaftem Willen die Zugzeit von zehn Minuten mehr und mehr auskostet, entgleitet einem die Geduld verlierenden, zum Ende gänzlich verhetzten, erneut seiner „Schachvergiftung“ zum Opfer gefallenen B., der sich entschuldigt, und aufgibt.

Dauer: 1h30

Besetzung:
Dr. B. - Geirun TINO/Reinhold GUGLER
Stefan - Philipp KAPLAN
Mirko Czentovic - Johannes NEUBERT
Der Kellner - Daniel GAVRIS
Die Reporterin - Lisa KRÖLL
McConnor - Balázs POHL
Das Mädchen - Madeleine STEINWENDER/Sára JENIKE

Dramatisierung - Geirun TINO

Regie, Musik & Ausstattung - Geirun TINO

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